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Arpeggione – das unbekannte Instrument

Schon immer habe es ihn gereizt, in vergangenen Klangwelten Neues zu entdecken, sagte der Cellist Martin Zeller. Er wollte ergründen, was Franz Schubert an dem 1823 vom Instrumentenbauer Georg Stauffer neu erfundenen Arpeggione – eine Mischung aus Gitarre und Violoncello – so sehr faszinierte, dass er ihm eine eigene Sonate gewidmet hat. Zeller hat, am Fortepiano begleitet von Giorgio Paronuzzi, Schuberts Sonate auf einem Nachbau des originalen Arpeggione eingespielt.

Neben der berühmten Arpeggione-Sonate enthält das Programm zwei Bearbeitungen von Werken von Bernhard Romberg und Louis Spohr vom Schubert-Zeitgenossen Vincenz Schuster. Um das Repertoire noch zu erweitern, hat Zeller weitere Schubert-Werke für Arpeggione und Fortepiano bearbeitet: zwei der Sonat(in)en für Violine und Klavier sowie zwei Lieder aus dem Schwanengesang.